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Das Maßnahmeträgermodell

Für die Realisierung des Projekts „Messestadt Riem“ wurde ein privatrechtliches Trägermodell entwickelt. Dazu führte die Landeshauptstadt München eine europaweite Ausschreibung der Maßnahmeträgerschaft München-Riem durch. Den Zuschlag aus dieser Ausschreibung erhielt eine Bietergruppe um die Bayerische Landesbank (Bayern LB). Dies führte zur Gründung der MRG Maßnahmeträger München-Riem GmbH führte. Die MRG ist eine hundertprozentige Tochter der GBWAG Bayerische Wohnungs-Aktiengesellschaft (www.gbwag.de) und somit Teil des Bayern LB-Konzerns www.bayernlb.de. Am 1. August 1994 nahm die MRG ihre Arbeit auf.

Aufgaben der MRG
Die Aufgaben der MRG umfassen insbesondere die Erschließung sowie die Herstellung der technischen, sozialen und kulturellen Infrastruktur. Hierzu zählen neben dem Bau von Straßen, Abwasserkanälen und öffentlichen Grünanlagen auch die Erstellung des Landschaftsparks, der Bau von Schulen, Kindergärten und Sportanlagen sowie z.B. auch der Bau eines neuen Friedhofs. Alle diese Aufgaben werden durch ein Bankenkonsortium unter Führung der Bayerischen Landesbank vorfinanziert. Während der Projektdauer leistet die Stadt München Finanzierungsbeiträge vor allem aus Grundstückserlösen und aus staatlichen Zuwendungen. Der sich am Ende der Gesamtmaßnahme ergebende Finanzierungssaldo wird zwischen Stadt und Finanzierungskonsortium ausgeglichen.

Die Wahrung der städtischen Interessen wird durch die enge Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und durch einen Beirat, dessen stimmberechtigte Mitglieder aus den Reihen des Stadtrats stammen, sichergestellt. Neben den vielfältigen organisatorischen, technischen und kaufmännischen Aufgaben, welche die MRG selbst erbringt, bedient sie sich für Planungsleistungen der Hilfe einer großen Zahl privater Ingenieur-, Planungs- und Architekturbüros sowie weiterer Sonderfachleute. Die Aufgaben des Wohnungs- und Gewerbebaus werden durch private Bauträger bzw. Bauherren wahrgenommen.

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